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AUSTRIAN PAVILION EXPO MILANO 2015

 
Konzept - Projekt
Der österreichische Wald wurde zurückgebaut und 90 % der Materialien konnten wiederverwendet werden, vor allem mit den Großbäumen und österreichischen Forstgehölzen wurden öffentliche Grünflächen aufgewertet und so bleibt der österreichische Wald in Mailand nicht nur als schöne Erinnerung zurück, sondern lebt weiter.

Bilder

Ein österreichischer Wald wurde von uns am Pavillon AUSTRIA gepflanzt und setzte 2015 Luft und Klima in ein sinnlich erlebbares Zeichen im ehemaligen Industrieviertel im Nordwesten von Mailand.
Wir freuen uns, den österreichischen Wald an der EXPO MILANO 2015 termingerecht fertig gestellt zu haben und danken der Österreichischen Wirtschaftskammer für das Vertrauen und dem gesamten Team Breathe Austria für das schöne Projekt, das Konzept und die professionelle Begleitung und die gute Zusammenarbeit 2015.

Danke  auch unserem Team für den Einsatz in den  sehr arbeitsintensiven Monaten.

Erdhügel mit über 2.500 m³ eingebauten Substratschichten in bewehrter Erde, Pflanzung von 54 Großbäumen und 12.000 österreichischen Forstgehölzen


breathe.austria – Austrian Pavilion EXPO Milan 2015

Academic, Projects, atmosphere, by nature, oasis

Mit breathe präsentiert sich Österreich mit einem pointierten Beitrag zum Leitthema „Feeding the Planet, Energy for life“ der Expo Milano 2015. breathe rückt das Nahrungsmittel No 1 und einer der wichtigsten Ressource in das Zentrum der internationalen Aufmerksamkeit: LUFT. Architektur, Natur, Kultur und Forschung verschmelzen zu einem sinnlichen Erleben.

Luft ist nicht nur eines der bedeutendsten Qualitätsmerkmale Österreichs und im weltweiten Vergleich sehr hoch. Luft, Klima und Atmosphäre verbinden vielmehr die gesamte Erde. Sie gelten als Lebensmittel, Informationsträger, Energieproduzent und Ressource. Der Österreich Pavillon stellt mit seinem Beitrag breathe die natürliche wie technische Kompetenz des Landes in den Fokus und widmet sich zugleich künftigen Fragestellungen im Umgang mit dem wichtigen Rohstoff. Ein österreichischer Wald gepflanzt am Expo-Gelände setzt Luft und Klima ein sinnlich erlebbares Zeichen im ehemaligen Industrieviertel im Nordwesten von Mailand.

Die Architektur. Gebäudekörper als Landschaft

Der Österreich Pavillon in Mailand verbindet Gebäude und Umwelt zu einem integralen Beitrag: Durch die großflächige Bepflanzung des Waldstücks mit der Grundfläche von 560m2 stellt breathe ein vielschichtiges Beziehungsnetz von Menschen, Umwelt und Klima her.

Der Außenraum im Innenraum

Der Pavillon bildet einen Rahmen um einen großzügigen Vegetationskörper und fungiert als Gefäß für die Performanz der innen liegenden Landschaft. Mit technischer Unterstützung (aber ohne Klimageräte) erzeugt die gerahmte Form aktiv die Mikroklimakondition eines österreichischen Waldes. Dort wo innerhalb des gebauten Rahmens Licht einfällt findet Wachstum und ökologischer Metabolismus statt.
Die Vegetation des Waldstücks besitzt eine gesamte Blattoberfläche bzw. Verdunstungsoberfläche von ca. 43.200m2 und erzeugt dabei 62,5 kg frischen Sauerstoff pro Stunde – dem Bedarf für 1800 Personen – ein „Photosynthesekollektor“ also, der zur weltweiten Sauerstoffproduktion beiträgt. Dieser Effekt wird im Pavillon durch Verdunstungskühlung – aber ohne Klimageräte – technisch unterstützt. So kann das gefühlte Klima eines dichten Waldes aus Österreich mit vergleichsweise natürlichen Maßnahmen nachgestellt werden, der auf den kühlende Effekt der Evapo-Transpiration der Pflanzen beruht. Das erzielte Ergebnis unterscheidet sich auf unterschiedlichen Sinnesebenen deutlich von der vorgefundenen Luft und Klima in Mailand und wird dadurch wahrnehmbar.
Die 100prozentige Waldbepflanzung ist ein modellhafter Beitrag für urbane Handlungsweisen, denn der integrale Einsatz von Landschaft kann urbane Lebensformen mit genügend Sauerstoff und kühlender Luft versorgen, wodurch wiederum auf Österreichs nachhaltige Aufforstungspolitik verwiesen werden kann oder in Umkehrung auf den weltweiten Rückgang von lebensnotwendigem Baumbestand.

team idea/ conception – design development

team.breathe.austria
terrain : landscape urbanism BDA, Graz – Univ.Prof. Klaus K. Loenhart
in cooperation with
Agency in Biosphere, Graz – Markus Jeschaunig
Hohensinn Architektur, Graz – Karlheinz Boiger
TU Graz Institute for Architecture and Landscape/ LandLab – Andreas Goritschnig und Bernhard König
Lendlabor, Graz – Anna Resch und Lisa Maria Enzenhofer
and
Exhibition concept: Maren Richter, Linz (u.a. Co-Curator of the Malediven Pavillon/55. Venice Biennale 2013, Art director Regionale 12)
Climate engineering: Transsolar Energietechnik, München – Dr. Wolfgang Kessling (Donau University Krems)
Vegtation engineering: Dr. Bernhard Scharf, Wien (BOKU Institute of Soil Bioengineering and Landscape Construction /IBLB)
Structural design: Engelsmann Peters Beratende Ingenieure, Graz / Stuttgart
Univ.Prof. Stefan Peters (TU Graz – Institut für Tragwerksentwurf)



 

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ROTTENSTEINER outside green projects
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